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In dieser abschließenden Folge erklärt die Höchste Meisterin Ching Hai den Zusammenhang zwischen Glauben und Erleuchtung, Veganismus, Karma und spiritueller Kausalität.Und die zweite Frage lautete … (Erleuchtung und Glaube.) Er sagte, seine Vorstellung von Erleuchtung sei, dass man nur an den Buddha glauben, die Sutras lesen und dem Buddha vertrauen müsse, das reiche aus. Also sagte ich: „Nein, das reicht nicht.“ Denn man müsse auch selbst zum Buddha werden – eine höhere Ebene erreichen –, um die Aussage des Buddha und seine Weisheit zu verstehen. Und der Buddha erklärte auch: „Wenn ihr an mich glaubt, mich aber nicht versteht, ist das respektlos mir gegenüber.“ Stimmt das? Der Buddha hat das gesagt, ja. Deshalb können wir nicht einfach nur glauben; wir müssen es durch unsere eigene Erfahrung und unser Wissen mittels Erleuchtung beweisen. Deshalb ist es notwendig zu sehen, um zu glauben.Außerdem fragte er, ob wir uns vegan ernähren müssen, um Erleuchtung zu erlangen. Ich sagte nein. Sich vegan zu ernähren bedeutet, die karmische Verbindung zu den Tier(-Personen) in diesem Leben zu durchtrennen, damit wir keine weitere Last auf uns nehmen, damit wir nicht mehr wegen dieser Schuld an diese Welt gebunden sind. Außerdem dient es dazu, unser Mitgefühl und unsere Gleichheit gegenüber allen Wesen in GOTTES Schöpfung zu entwickeln. Man erlangt nicht Erleuchtung, nur weil man sich vegan ernährt. Sonst würden die Kuh(-Personen) und die Pferd(-Personen) erleuchtet werden. Das waren alle unsere Antworten und Fragen. Sonst noch etwas? Es ist schon fünf Uhr. Möchten Sie noch etwas fragen? Oh, mein Gott! Bitte.(Ich sehe ein Bild, auf dem der Buddha dick ist. Wie konnte er dick sein, wenn er sich doch vegan ernährte?) Er war dick, und warum wurde er Veganer? (Nein. Wie kam es, dass er dick war, wenn er Veganer war?) Oh! Sag deiner Frau, sie soll nach vorne kommen. (Wo ist meine Frau? Meine Frau war dünn, und wir haben uns verändert. Wir waren nicht ...) (Vor dem 30. Mai waren wir keine Veganer.) Erfahren Sie die wahre Geschichte darüber, wie man dick oder dünn wird. Komm und erzähl es! Komm her! (Als wir die [Höchste] Meisterin Ching Hai am 29. Mai in Kalifornien kennenlernten, waren wir keine Veganer. Und das ist meine Frau. Und wir haben das geändert ... Danke. Wir sind auf eine vegane Kost umgestiegen, weil die [Höchste] Meisterin Ching Hai mich wissenschaftlich, aber auch mental und religiös überzeugt hat. Und so haben wir uns über Nacht verändert; sind Veganer geworden.) Über Nacht, ja. (Meine Frau hat seitdem 6,8 Kilo zugenommen. Es sind erst sechs Monate.) Nur sechs Monate, 6,8 Kilo zugenommen. (In nur sechs Monaten.) Ja. Aber keine Sorge. Nicht jedem geht es so. (Danke.) 6,8 Kilo zugenommen, meine Güte! (Danke.)Sehen Sie, nicht jeder wird dick bzw. dünn durch die vegane Kost. Wir müssen die chemischen Reaktionen auf diese Lebensmittel berücksichtigen. Denn früher hat sie Tier-Personen gegessen und hatte immer Durchfall; sie wurde nie sehr, sehr dick. Jetzt, seit sie Veganerin geworden ist, reagiert ihr Körper nicht mehr so heftig, und sie wird ruhig und friedlich und verwertet all die Nahrung, die sie isst. Deshalb nimmt sie etwas zu. Aber das bedeutet nicht, dass auch Sie zunehmen. Ich kann diese körperlichen Veränderungen nicht garantieren. Ich kann nur seelisches Gleichgewicht, Gelassenheit und eine liebevollere Veränderung garantieren. Die körperliche Veränderung kann ich nicht garantieren. Aber die ist ohnehin nicht notwendig. Wir haben viele Veganer, die dick sind, die dünn sind, die schön sind, die jung sind, die alt sind oder was auch immer, einfach alles.Sonst noch etwas? Oh! Sie lassen einfach nicht locker. Ja? (Verzeihung. Meine letzte. Ich bin Wissenschaftler und erforsche hier psychische Erkrankungen.) Psychische Erkrankungen, ja. (Und es gibt viele Fragen, die noch beantwortet werden müssen, etwa warum es zum Beispiel Familien gibt, in denen Schizophrenie vererbt wird. Wie lässt sich das durch karmische Handlungen erklären?Die zweite Frage lautet: Ist es für Wissenschaftler nach der Erleuchtung gerechtfertigt zu erwarten, dass es von irgendwo oben eine schnellere Antwort auf diese Fragen gibt? Oder müssen sie sich bei dem Versuch, diese Fragen zu beantworten, weiterhin an ihre wissenschaftlichen Methoden halten?) Es gibt schnellere Antworten als die wissenschaftliche Forschung. (Und kann das erwartet werden? Oder können sie erwarten …?)Ja, direkt intuitiv. Sehen Sie, wir haben ein Gehirn, das wir nur zu 5 % nutzen. Das weiß jeder, auch die Wissenschaftler. Es gibt also weitere 95 %, die brachliegen und viel Kraft, Informationen und Fähigkeiten bergen. Wenn man also diese volle Kraft des Gehirns erweckt, erhält man alle Antworten, für die man sonst viele, viele Jahre forschen müsste und die trotz vieler Jahre Forschung manchmal vielleicht nicht einmal richtig wären.Deshalb präsentieren Wissenschaftler manchmal bestimmte Beweise und erklären sie für richtig; im nächsten Jahr liefern sie neue Belege, die zu einem anderen Ergebnis führen, und im Jahr darauf wieder zu einem weiteren. Weil wir nur einen Teil unserer Kraft nutzen, anstatt die gesamte Kraft einzusetzen. Die Methode der Erleuchtung ist also nichts Neues und nichts Geheimnisvolles. Es geht lediglich darum, Ihre volle Kompetenz, die volle Kraft Ihrer Intelligenz zu erwecken. Fünfundneunzig Prozent sind noch verfügbar, daher erhalten Sie durch Meditation schnell Antworten.(Ja. Meine andere Frage war, dass wir wissen, dass es Krankheiten gibt, die vererbbar sind. Wie lässt sich das durch das Gesetz der Vergeltung erklären?) Oh! Ja, ja, ja. Die Menschen, die diese Krankheiten erben, waren in früheren Leben miteinander verbunden, durch gemeinsame Ziele, gemeinsame Taten, Zusammen- gehörigkeit – taten gemeinsam etwas, dachten gemeinsam etwas und erben jetzt gemeinsam etwas. Und aufgrund ihrer Zuneigung zueinander halten sie auch zusammen, kehren als Söhne und Töchter zurück und erben auch die Früchte der Vergangenheit. Das geschieht durch ihre Liebe und Zuneigung zueinander und auch dadurch, dass sie in früheren Leben gemeinsam Dinge getan haben, dieselben Dinge, die dieselben Früchte tragen. Alles entspringt dem Karma, nichts daran ist außergewöhnlich.. Ja?Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihnen in einigen Punkten ganz folgen kann. Sie kommen gerade aus zwei Ländern in Lateinamerika: Brasilien und Argentinien.) Ah, nein, ich werde dorthin fahren. (Nein, sie fährt erst.) (Oh, Sie fahren erst.) (Von New York City aus.) (Es tut mir leid.) Ich war vor sechs Monaten dort. (Mai …) (… Im Juni, ja.) Das ist schon lange her, und ich fahre jetzt hin. (Oh, okay.) Also, was hat es damit auf sich?(Meine Frage ist: Sowohl in Brasilien als auch in Argentinien gibt es enormen Reichtum und enorme Armut. Verstehe ich das richtig, dass wir sagen, wenn ein Mensch in extremer Armut lebt, hat das etwas mit seinem Karma aus einem früheren Leben zu tun?) Ja, natürlich. Wie sonst kann man es erklären? Ist GOTT so parteiisch? Nein, wir erschaffen unsere eigenen Dinge. Aber eines Tages, wenn wir alles satthaben, dann werden wir erweckt. Wir kehren dann dorthin zurück, wo es keine Armut gibt, keinen Reichtum, nichts – nur Glück und Glückseligkeit –, wo wir alles haben, was wir wollen. Aber im materiellen Sinne ist es nicht so. Was ich Ihnen über das Amitabha- Land erzählt habe, gilt nur für diejenigen, die noch nicht vollständig erleuchtet sind. Diejenigen, die vollständig erleuchtet sind, sind Lehrer der Devas und der Menschen, der Himmel und der Menschen. Sie stehen außerhalb all dieser Fragen; ob glücklich oder unglücklich, ob reich oder arm.Aber diejenigen, die noch nicht erleuchtet sind, müssen unter dem Gesetz des Karmas leiden. Welcher Armut sie auch ausgesetzt sind, sie ist auf vergangene Leben zurück- zuführen, in denen sie nicht wohltätig waren. Das materielle Wohlergehen der Menschen hängt von ihrer Wohltätigkeit während ihres Daseins auf der Erde, in dieser Welt, ab. Wenn sie immer Almosen geben … Das bedeutet nicht, dass man viel geben muss. In den buddhistischen Sutras gibt es z. B. eine Geschichte über einen Mönch. Er wurde mit einem goldenen, strahlenden Gesicht in eine reiche Familie geboren. Denn in seinem letzten Leben – viele Leben zuvor, hundert Leben zuvor, 900 Jahre zuvor – hatte er dem Buddha, dem damaligen lebenden Meister, eine Spende von einem Penny gegeben. Und während 99 Leben genoss er Reichtum, eine angesehene Stellung und Intelligenz. Und im letzten dieser 99 Leben begegnete er dem anderen Buddha, erlangte Erleuchtung und wurde selbst ein Buddha.Aufgrund ihrer Unwissenheit müssen die Menschen in Armut und in Leid geboren werden. Wenn jeder wüsste, wie er sein eigenes Leben gestalten kann, wäre das viel besser für die Welt. Aber glauben sie uns? Die Zeit wird kommen, in der sie glauben müssen. Wenn sie all der drastischen Umstände überdrüssig sind, werden sie sich wieder der Buddha-Natur zuwenden, sie werden an GOTT glauben, sie werden nach einem erleuchteten Meister suchen. Es gibt kein anderes Heilmittel. Wir müssen abwarten.Noch weitere Fragen? (Ich?) Ja, Sie. (Nun, ich finde es schwer zu glauben, dass ein ganzes Land wegen seines Verhaltens in früheren Leben verarmt ist.) Ja, das stimmt. (Verstehen Sie das?) Ich verstehe. (Aber genau das meine ich. Und ich spreche vom Materiellen.) Ja. (Ist es das, was Sie sagen?) Ja. (D. h. die Menschen, die in diesem Land leben, den Vereinigten Staaten, dem reichsten Land der Welt, haben in der Vergangenheit ein sehr erleuchtetes Leben geführt, während Menschen, die …) Ein sehr wohltätiges Leben in der Vergangenheit geführt. Nein, nicht unbedingt erleuchtet.Reichtum und Erleuchtung sind zwei völlig verschiedene Dinge. Man kann reich sein, aber nicht erleuchtet; man kann arm sein, aber erleuchtet. Nun, das ist einfach wahr. Aber Sie werden es glauben, wenn Sie es sehen – wenn Sie einige Zeit meditiert oder eine ähnliche Praxis ausgeübt haben, nicht unbedingt meine Methode. Dann werden Sie Zugang zu diesen vergangenen Erinnerungen erhalten. Sie werden die gesamte karmische Struktur der Welt mit eigenen Augen sehen und erfahren, warum manche Orte arm, manche Menschen reich sind. Sie werden es klar erkennen, so als würden Sie ein Buch lesen oder einen Film sehen. Alles ist in der Geschichte von Zeit und Raum aufgezeichnet. Nichts wird zerstört; nichts verschwindet. Alles manifestiert sich, konzentriert sich in Form von Energie und wird auf einer anderen Bewusstseinsebene aufgezeichnet. Und das können wir selbst sehen. Dann haben Sie keine Zweifel mehr. Wenn Sie jetzt bis morgen mit mir diskutieren, werden Sie immer noch Zweifel haben, weil Sie es nicht sehen. Mein Vorschlag lautet also: Ich lade Sie ein, in das Himmelreich und das Reich des unsichtbaren Wissens zu kommen und es selbst herauszufinden.Ich zwinge Sie nicht, an etwas zu glauben, das Sie nicht sehen. Ich biete Ihnen nur die Chance, es sich selbst zu beweisen. Aber Sie brauchen Glauben und Übung. Man kann nicht einfach über Nacht alles wissen. Wie in jeder Wissenschaft kann man nicht in einer oder zwei Nächten lernen, Arzt zu werden. Man muss wirklich Arzt werden wollen und bei anderen Ärzten an einer medizinischen Fakultät studieren, und dann wird man im Laufe der Jahre einer. Aber schon in den ersten Tagen oder der ersten Woche weiß man etwas über Medizin. Das ist sicher. Genau wie man bei einem erleuchteten Meister einen ersten Augenblick der Erleuchtung erfährt, ein paar Funken, ein paar Aspekte davon – und sich dann weiterentwickelt.„Es tut mir leid. Wir ziehen uns jetzt zurück und wünschen Ihnen Glück und Wohlergehen.Photo Caption: „Pass auf, wonach du strebst – es mag gut aussehen, ist aber vielleicht doch nicht so gut“











